Kollision im Güterbahnhof Bonn im Oktober 2015 durch menschlichen Fehler verursacht

Foto: BEU

Laut dem Zwischenbericht der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) ist der Bahnunfall im Bonner Güterbahnhof vor fünf Jahren auf menschliches Versagen zurückzu­führen.

Am 28. Oktober 2015 kollidierte Zugfahrt DPN 25409 gegen 05:32 Uhr im Güterbahnhof Bonn auf Höhe der Weiche 51 mit einem aus Gleis 126 kommenden Zweiwegebagger, der daraufhin entgleiste. Der Personenzug war auf dem Weg von Köln‐Deutzerfeld nach Koblenz Hbf.

Ursächlich für den Unfall war, dass der Fahrer des Zweiwegebaggers das für den Triebzug bestimmte „Sh 1“ zeigende Lichtsperrsignal als Zustimmung des Weichenwärters zu seiner geplanten Rangierbewegung auffasste. Als sich der Zweiwegebagger in Bewegung setzte, kam es zur Kollision mit dem einfahrenden Zug. Nach Angaben der Unfallermittler entstand bei dem Vorfall ein geschätzter Sachschaden von rund 60.000 Euro. Personen wurden damals nicht verletzt.


red