Zweiter Lockdown sorgt für erneuten Rückgang der Mobilität

Foto: DB AG / Oliver Lang

Die Mobilität in Deutschland hat mit Beginn des zweiten Lockdowns Anfang der Woche im Vergleich zur Vorwoche spürbar abgenommen.

Laut den Daten des Statistischen Bundesamtes sank die Mobilität ab dem 2. November mit Inkrafttreten der bundes­weiten Beschränkungsmaßnahmen am Montag um 3,7 Prozent und am Dienstag um 6,4 Prozent jeweils im Vergleich zu den entsprechenden Wochentagen der Vorwoche.

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Corona-Hotspots waren von diesem Rückgang im Durchschnitt stärker betroffen als Nicht-Hotspots. Allerdings gelten inzwischen nur noch wenige Regionen im Nordosten Deutschlands als Nicht-Hotspots: Am Dienstag wiesen 354 der 401 Landkreise und kreisfreien Städte eine kritische Inzidenz von mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der vorangegangenen sieben Tage auf. Während die Mobilität in der ersten Corona-Welle Ende März 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat noch um über 30 Prozent zurückging, fiel der Vorjahresvergleich der ersten beiden Tage der aktuellen bundesweiten Beschränkungsmaßnahmen relativ schwach aus, so die Statistiker.

Nach Angaben der dts Nachrichtenagentur zeigt sich der Rückgang seit einigen Tagen wieder deutlicher in den Fernzügen der Deutschen Bahn, da diese – ähnlich wie im Frühjahr – immer schwächer gefüllt seien.


red