Bundespolizei zieht betrunkenen Lokführer aus dem Verkehr

Foto: imago images / Gerhard Leber (Symbolbild)

Bundespolizisten haben Ende Oktober einen betrunkenen Lokführer, der einen Alkoholwert von drei Promille aufwies, am Hauptbahnhof Freiburg (Breisgau) aus dem Verkehr gezogen.

Ein Lokführer der Südwestdeutschen Landesverkehrs-AG (SWEG) ist am 31. Oktober von der Bundespolizei am Freiburger Hauptbahnhof aufgegriffen worden. Bei ihm wurde ein Alkoholgehalt von drei Promille festgestellt. Der Mann soll zuvor eine Breisgau-S-Bahn von Denzlingen nach Freiburg gefahren haben und war einem Fahrgast aufgrund seines Alkoholgeruchs aufgefallen. Im Zug sollen sich etwa 50 bis 60 Personen befunden haben.

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Wie die Badische Zeitung kürzlich berichtete, sei der Lokführer nach der Ankunft im Freiburger Hauptbahnhof auf einen am Bahnsteig wartenden Mann zugelaufen und habe diesen gefragt, ob er ein Messer dabei habe. Der Fahrgast aus Denzlingen äußerte laut dem Medienbericht die Vermutung, dass dem Lokführer offenbar die Tür zum Führerstand zugefallen war und er daher nicht mehr an die Schlüssel kam. Dabei sei ihm aufgefallen, dass der Eisenbahner stark nach Alkohol gerochen habe. Als der Lokführer anschließend in Richtung des Bahnhofsgebäudes lief, verständigte der Fahrgast die Polizei.


Eintreffende Bundespolizisten trafen den Lokführer kurz danach am Bahnsteig an. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung wurde er durch die Beamten für eine Blutentnahme mit zur Dienststelle genommen. Die Bundespolizei hat gegen den Eisenbahner Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.


red