Bundespolizei Stuttgart und DB Sicherheit auf gemeinsamer Schwerpunktkontrolle im Nahverkehr

Foto: Bundespolizei

Beamte der Bundespolizeiinspektion Stuttgart haben am Dienstag (10. November) gemeinsam mit Sicherheitskräften der Deutschen Bahn eine weitere Schwerpunktkontrolle zur Durchsetzung der Maskentragepflicht in Zügen und an Bahnhöfen durchgeführt.

Die Bundespolizisten bestreiften dabei gemeinsam mit Mitarbeitern von DB Sicherheit in der Zeit zwischen 9 und 14 Uhr Zugverbindungen auf der Strecke Stuttgart–Ulm–Aulendorf. Schwerpunkt der Maßnahmen war die Überwachung der Tragepflicht eines Mund-Nase-Schutzes. An der Aktion beteiligten sich zudem die Polizeipräsidien Ulm, Reutlingen und Ravensburg, die mit ihren Einsatz­kräften die Tragepflicht an den Unterwegsbahnhöfen kontrollierten.

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Seit dem 2. November intensiviert die Bundespolizei nach eigenen Angaben den Einsatz zur Pandemiebekämpfung weiter. Zwar sind Maßnahmen nach Infektionsschutz­gesetz Aufgaben der Gesundheitsämter, in Amtshilfe der Ordnungsämter und in Vollzugshilfe der Polizeien der Länder. Gleichwohl leisten die Bundespolizisten „im Rahmen der eigenen Aufgaben an den Grenzen, in Flughäfen und im Bahnbereich hierdurch einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung“, so ein Bundespolizeisprecher. „Dabei gilt es, die Länder stark zu unterstützen.“ Das sei vor allem in der jetzigen Zeit wichtig, wo die Infektionszahlen deutlich ansteigen. 



Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Stuttgart, welcher von bahnpolizeilichen Aufgaben geprägt ist, wurden im Zeitraum vom 2. bis 9. November insgesamt 1.108 Personen ohne eine erforderliche Mund-Nase-Bedeckung festgestellt. Der ganz überwiegende Teil der ermahnten Reisenden zeigte sich einsichtig. In sieben Fällen informierten die Einsatzkräfte das zuständige Gesundheitsamt, um ein Bußgeldverfahren einzuleiten.


red