Rauchentwicklung an ICE sorgt für Feuerwehreinsatz im Wittener Hauptbahnhof

Foto: Feuerwehr Witten

Einsatzkräfte der Feuerwehr sind am Dienstagmorgen (10. November) zum Hauptbahnhof in Witten (Nordrhein-Westfalen) gerufen worden. Der Lokführer eines ICE hatte kurz zuvor eine Rauchentwicklung gemeldet.

Gegen 8:55 Uhr wurde die Feuerwehr durch die DB-Notfallleitstelle zu einem Einsatz am Wittener Hauptbahnhof alarmiert. Der Lokführer von ICE 27 hatte auf dem Weg von Dortmund In Richtung Wien eine Rauchentwicklung festgestellt und den Zug am Bahnhof gestoppt. Der Zug wurde stromlos geschaltet und der Bahnverkehr an den Nachbargleisen eingestellt.

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Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte, wurde vor Ort festgestellt, dass es aus einem Lüfter an der Außenseite des Zuges leicht rauchte. Die wenigen Fahrgäste wurden sicherheitshalber aus dem Zug evakuiert. Verletzt wurde niemand.

Feuerwehrkräfte kontrollierten den ICE mit einer Wärmebildkamera, konnten aber keine hohen Temperaturen feststellen. Im Stand des Zuges ließ die Rauchentwicklung stark nach und erlosch schließlich von selbst. Die Ursache für den Vorfall ist unbekannt.

Die Feuerwehr übergab den Zug zur weiteren Untersuchung an die Deutsche Bahn. Neben der Berufsfeuerwehr Witten waren auch die Löscheinheiten aus Altstadt, Heven und Bommern vor Ort.


red