Brennender Handschuh im Frankfurter S-Bahn-Tunnel sorgt für Verspätungen im Zugverkehr

Foto: Feuerwehr (Symbolbild)

Ein brennender Handschuh hat am späten Mittwochabend (11. November) im Frankfurter S-Bahnverkehr für erhebliche Verspätungen gesorgt.

Gegen 23 Uhr ging bei der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main die Meldung ein, dass es im S-Bahntunnel an der Station Hauptwache zu einer Rauchentwicklung kommen würde. Aufgrund dieser Meldung wurden die Gleise für den Zugverkehr gesperrt. Beamte der Bundes­polizei suchten gemeinsam mit der Feuerwehr Frankfurt und einem Techniker der Deutschen Bahn den Bereich ab und konnten an einer Weiche im Einfahrtsbereich einen brennenden Handschuh feststellen.

Nachdem die Feuerwehr den entstandenen Schwelbrand gelöscht hatte und damit auch die Rauchentwicklung abnahm, konnte die Sperrung gegen 0.30 Uhr wieder aufgehoben werden. Was der Auslöser für diesen Vorfall war ist nicht bekannt. Verletzt wurde niemand.

Bis zu Aufhebung der Sperrung kam es bei insgesamt 52 S-Bahnen zu Verspätungen. Fünf Züge mussten umgeleitet werden, sieben fielen komplett aus.


red