Lebensretter im Karlsruher Hauptbahnhof verhindert Personenunfall

Foto: DB AG / Hartmut-Joachim Sigrist (Symbolbild)

Am Mittwochmorgen (11. November) verhinderte ein 25-jähriger Mann einen womöglich tödlichen Unfall im Karlsruher Hauptbahnhof.

Wie die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe mitteilt, bemerkte er kurz vor Einfahrt eines Zuges in den Bahnhof einen 34-Jährigen, der sich unerlaubt mitten im Gleis aufhielt. Durch einen beherzten Stoß des 25-Jährigen, landeten beide Männer auf einem abgesenkten Zwischenbahnsteig. Polizeiangaben zufolge habe er damit sich und den 34-Jährigen noch rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich gerettet; beide blieben unverletzt.

Gegenüber den Beamten gab der 34-Jährige an, dass er sein Handy aus dem Gleisbett holen wollte. Dies war ihm kurz zuvor aus der Hand gefallen.



Ablenkung und Unachtsamkeit seien immer wieder Gründe, die zu Unfällen führen, erklärte Bundespolizeisprecherin Daniela Barg. Die Bundespolizei weist daher immer wieder auf Gefahren hin, die im Zusammenhang mit dem Bahnbetrieb bestehen. Hierzu zählen wichtige Abstände von der Bahnsteigkante und das Verbot, den Gleisbereich zu betreten. Letzteres ist mit einem Bußgeld bewährt.

„In diesem Fall hatte der 34-jährige Mann einen aufmerksamen Schutzengel. Sein Leben dürfte er der schnellen Reaktion und dem couragierten Verhalten des 25-Jährigen zu verdanken haben“, so die Bundespolizeisprecherin.


red