Personengruppe ignoriert Maskenpflicht – Polizist verhindert Angriffe auf Zugbegleiter

Foto: Bundespolizei (Symbolbild)

Am Freitagnachmittag (13. November) musste die Polizei am Gütersloher Hauptbahnhof gegen eine größere Gruppe alkoholisierter Jugendlicher und Heranwachsender einschreiten.

Die 13- bis 20-jährigen jungen Männer und Frauen waren zunächst am Bahnhof in Rheda in einen Zug eingestiegen. Mehrere Personen aus der Gruppe verweigerten während der Fahrt trotz Aufforderung des Zugbegleiters und in Anwesenheit eines uniformierten Polizeibeamten das Tragen eines Mund-/Nase-Schutzes. Die Gruppe pöbelte im Zug lautstark herum.

Nachdem die Gruppe den Zug am Gütersloher Hauptbahnhof verließ, schlugen drei der Personen mit Fäusten in Richtung des Zugbegleiters. Der anwesende Polizist setzte daraufhin Pfefferspray ein, um weitere Angriffe auf den Mann zu unterbinden. Laut einem Polizeisprecher hatte der restliche Teil der Personengruppe versucht, die weiteren polizeilichen Maßnahmen zu stören. Um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, musste daraufhin der Hauptbahnhof Gütersloh kurzzeitig für den Bahnverkehr gesperrt und der Bahnsteig geräumt werden. Eine Gefährdung für unbeteiligte Personen habe laut dem Polizeisprecher aber „zu keinem Zeitpunkt“ bestanden, hieß es. Entsprechende Ermittlungsverfahren gegen die Störer wurden eingeleitet.


red