EVG fordert frühzeitige Corona-Schutzimpfung für Mitarbeitende in Verkehrsunternehmen

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Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) fordert, dass auch Beschäftigte der Verkehrsunternehmen zu den ersten Berufsgruppen gehören sollten, die eine Corona-Schutzimpfung bekommen.

Die Beschäftigten von Eisenbahn- und Busunternehmen gehörten zu den Berufsgruppen, die Deutschland seit Monaten mobil halten, sagte der kommissarische Vorsitzende der EVG, Klaus-Dieter Hommel. Er fordert daher, dass neben Ärzten, Pflegekräften, Feuerwehrleuten und Polizisten auch Beschäftigte der Verkehrsunternehmen zu den ersten Berufsgruppen gehören sollten.

Das Personal in Zügen, Bussen oder Beschäftigte der DB Sicherheit und von Station & Service hätten permanenten Kundenkontakt. „Sie können sich infizieren oder eine nicht bekannte Infektion weitergeben“, sagte Hommel. Zur Ferienzeit oder im Berufsverkehr sei es kaum möglich, das Abstandsgebot zu wahren. „Von daher halten wir es für unabdingbar, dass auch diese Kolleginnen und Kollegen vorrangig geimpft werden.“ Die EVG fordert die Arbeitgeber daher auf, sich im Zuge ihrer Fürsorgepflicht dafür einzusetzen.


red