ICE-Verbindung Köln–Amsterdam feiert 20-jähriges Jubiläum

Foto: DB AG / Georg Wagner

Die ICE-Verbindung Köln–Amsterdam hat vor wenigen Tagen ihr 20-jähriges Jubiläum begangen. Am 5. November 2000 rollte zum ersten Mal ein durchgehender Zug von der Rheinmetropole in die niederländische Hauptstadt. 

Wie Oliver Ueck, Marketing Northwest/Eastern Europe der DB Fernverkehr AG, kürzlich sagte, ist die Strecke Köln–Amsterdam in den vergangenen 20 Jahren von rund 23 Millionen internationalen Passagieren genutzt worden. Die Verbindung sei ein voller Erfolg, denn die Nachfrage habe bis zur Coronakrise ständig zugenommen. „Der Zug fährt täglich acht Mal in Richtung Amsterdam und sieben Mal in Richtung Köln. Das Platzangebot konnten wir von anfangs 5.300 Plätzen am Tag auf rund 6.700 Plätze erweitern“, so Ueck.



Auch zuvor war es natürlich schon möglich, von Köln nach Amsterdam zu reisen. Damals, vor November 2000, wurde die Strecke aber noch mit lokbespannten Eurocity-Zügen befahren. Da bei diesen Zügen nahe der deutsch-niederländischen Grenze jedoch immer die Lokomotive gewechselt werden musste, war die Fahrt mit einer erheblichen Verzögerung verbunden. Die Deutsche Bahn und die niederländische Staatsbahn Nederlandse Spoorwegen beschlossen daher in den 90er Jahren, einen durchgehenden Zug ohne zeitaufwändigen Lokwechsel an der Grenze zu realisieren. Mit dem Ausbau der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Köln und Frankfurt können Reisende in nur vier Stunden von Frankfurt nach Amsterdam gelangen.

„Wir bedanken uns bei allen Mitarbeitern und Reisenden, die dazu beigetragen haben, unsere ICE-Verbindung zu einer Erfolgsgeschichte zu machen“, sagte Stefanie Berk, Marketingvorständin der DB Fernverkehr AG. Wegen der Corona-Pandemie wurde auf Feierlichkeiten verzichtet.


red