DB Cargo investiert für Stahlriesen ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt

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Die Güterbahntochter der Deutschen Bahn hat mit dem Stahlkonzern ArcelorMittal einen Vertrag abgeschlossen. Die Vereinbarung umfasst den Transport von Rohstoffen bis zum Jahr 2031 für den Standort Eisenhüttenstadt.

Um den Transport von Erz, Koks und Kalkstein zu gewährleisten, beschafft DB Cargo nach eigenen Angaben bis Sommer nächsten Jahres 352 multifunktionale Doppelwagen mit insgesamt 1.408 Spezial­containern. Der Logistikanbieter Innofreight hat sie speziell zum Transport dieser Rohstoffe konzipiert und ihr Ladevolumen optimiert. Außerdem lässt sich die DB-Güterbahntochter von seinem Partner zwei teilautomatisierte Entladeanlagen im Werk Eisenhüttenstadt errichten. Die neuen Verkehre sollen ab Sommer 2021 starten. DB-Angaben zufolge sollen dann jährlich bis zu 4,2 Millionen Tonnen an Rohstoffen gefahren werden.

„Als Rückgrat der deutschen Wirtschaft versorgen wir seit vielen Jahren ArcelorMittal mit Rohstoffen und transportieren den produzierten Stahl zu den Kunden, insbesondere für die Autoindustrie und den Anlagenbau“, erklärt Pierre Timmermans, Vertriebsvorstand von DB Cargo.

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„ArcelorMittal Eisenhüttenstadt implementiert hier eine der modernsten Rohstofflogistiken Europas“, sagt Sybille Klipstein, Lead Buyer Rail bei ArcelorMittal. „Mit dem Einsatz spezieller, auf die unterschiedlichen Eigenschaften von Erz, Koks und Kalkstein optimierter Behältertypen können wir die Nettozuladung je Zug um rund 20 Prozent steigern und benötigen dadurch deutlich weniger Züge. Das schont die Umwelt und reduziert unseren Rangieraufwand im Werk.“ Darüber hinaus soll die automatisierte Entladung den Mitarbeitern einen staubarmen und lärmgeschützten Arbeitsplatz bieten. Damit setze man neue Maßstäbe hinsichtlich Effizienz und Arbeitssicherheit, so Klipstein.


red