CFL Cargo bestellt zehn neue Lokomotiven für den grenzüberschreitenden Güterverkehr

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Bombardier

Das in Luxemburg ansässige Güterbahnunternehmen CFL Cargo und der Zughersteller Bombardier Transportation haben einen Vertrag über die Lieferung von zehn Multi­system-Lokomotiven des Typs TRAXX MS 3 unterzeichnet.

Die neuen Loks seien nach Angaben des Güterbahnbetreibers ein Meilenstein auf dem Weg in die erfolgreiche Zukunft des integrierten Schienengüterverkehrs in Europa, weil sie einen nahtlosen grenzüberschreitenden Verkehr von Mitteleuropa bis Frankreich ermöglichen. Die Lokomotiven sollen in Luxemburg, Deutschland, Polen, Österreich, Belgien und Frankreich eingesetzt werden. Ein Teil der zehn neuen Triebfahrzeuge wird mit dem innovativen Last-Mile-Dieselkonzept ausgestattet, das den Einsatz der Loks auch in nicht elektrifizierten Terminals und Standorten ermöglicht.

„Die neuen TRAXX-Multisystemlokomotiven werden es uns ermöglichen, die Grenzen so einfach wie mit einem LKW zu überqueren. Damit bieten wir unseren Kunden eine wettbewerbsfähige Transportlösung, die auch dazu beiträgt, das Ziel des europäischen New Green Deal – 30% Schienengüterverkehr bis 2030 – zu erreichen“, sagte Laurence Zenner, CEO der CFL Cargo.



Die TRAXX-3-Lokomotive ist die nächste Generation der bewährten TRAXX-Familie von Bombardier. Laut Herstellerangaben sind bis heute mehr als 2.000 TRAXX-Lokomotiven in 20 Ländern im Einsatz. Sie legen jährlich eine Strecke von 300 Millionen Kilometern zurück.

CFL Cargo ist bereits in sechs europäischen Ländern im Einsatz und hat sich auf internationale und grenzüberschreitende Verkehre spezialisiert. Zusammen mit seiner Schwestergesellschaft CFL multimodal bedient der Bahnbetreiber sowohl den konventionellen als auch den intermodalen Markt und ermöglicht damit die Anbindung von Luxemburg mit den wichtigsten Häfen und Wirtschaftszentren Europas.


red