Knorr-Bremse stattet weitere Regionalzüge von Alstom mit Bremssystemen aus

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Alstom

Der Zugbauer Alstom und der Bremssystemehersteller Knorr-Bremse haben ihren Vertrag über die Lieferung von Bremssystemen für Regionalzüge vom Typ Coradia Lint und Coradia iLint bis 2025 verlängert.

Der Auftragswert liegt nach Angaben von Knorr-Bremse im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich und umfasst Bremssysteme für 129 Züge mit Optionen auf Bremssysteme für weitere 350 Fahrzeuge. „Die Neuauflage des Vertrags ist eine Bestätigung der langjährigen Zusammenarbeit mit Alstom sowie Ausweis unseres gemeinsamen Ziels, Mobilität für immer mehr Menschen noch sicherer, verfügbarer und zuverlässiger zu gestalten“, sagt Jürgen Wilder, Mitglied des Vorstands der Knorr-Bremse AG und verantwortlich für die Division Schienenfahrzeuge.



Der Großauftrag umfasst Bremssysteme für den bewährten Regionaltriebzug Coradia Lint sowie für die emissionsfreie, durch zukunftsweisende Wasserstofftechnologie angetriebene Fahrzeugplattform Coradia iLint. Zunächst wird Knorr-Bremse 88 Züge vom Typ Coradia Lint, darunter auch Züge mit neuster Abgasemissionsstufe Stage V sowie 41 Bahnen der Baureihe Coradia iLint mit Bremssystemen ausrüsten. Die Regionalzüge mit bis zu 300 Sitzplätzen und Höchstgeschwindigkeiten bis zu 140 km/h werden in Deutschland sowie in Dänemark zum Einsatz kommen. Die seit 2005 serviceerprobten pneumatischen Bremssysteme vom Typ KBGM-P sind laut Herstellerangaben bereits in über 1.000 Regionalzügen früherer Generationen des Coradia Lint sowie in den beiden Vorserienzügen des Coradia iLint integriert. 

„Die 115-jährige Expertise von Knorr-Bremse und die über 15-jährige Kooperation mit Alstom bei der Entwicklung der Coradia Plattformen bilden eine wichtige Grundlage, um die Zukunft der Bahnbranche gemeinsam zu realisieren“, erklärt Mark Cleobury, Mitglied der Geschäftsführung der Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH.


red