Körperlicher Angriff auf Zugbegleiterin – Bundespolizei ermittelt gegen unbekannte Frau

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Bundespolizei (Symbolbild)

Eine unbekannte Frau wird beschuldigt, einer 33-jährigen Zugbegleiterin der Nordwestbahn einen Faustschlag gegen den Kopf versetzt zu haben.

Der Angriff ereignete sich laut Polizeiangaben am Mittwochabend (18. November) gegen 22:40 Uhr im Bereich des Bahnhofs Bremen-Turnerstraße. Die Angreiferin flüchtete nach der Tat zusammen mit einem Begleiter. Dieser hatte zuvor im Zug geraucht und daraufhin eine Fahrpreisnacherhebung erhalten. Dabei wurde die Zugbegleiterin von der späteren Angreiferin bereits mit einem Handy gefilmt.

Laut einem Polizeisprecher wird die gesuchte Frau wie folgt beschrieben: Etwa 25 Jahre alt, ungefähr 160 cm groß, schulterlange dunkelbraune Haare, bekleidet mit einer roten Jacke.

Die Ermittlungen wegen Körperverletzung dauern an. Auch die Videoaufnahmen aus dem Zug werden ausgewertet. Die Bundespolizeiinspektion Bremen bittet mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0421/16299-777 zu melden.

Weiterer Vorfall bei der Usedomer Bäderbahn

Auch in der Gemeinde Trassenheide in Mecklenburg-Vorpommern, in einem Regionalzug von Swinemünde nach Züssow, kam es zu einem körperlichen Angriff auf einen Eisenbahner. Dort hatte ein 24-Jähriger einen Zugbegleiter der Usedomer Bäderbahn durch einen Faustschlag im Gesicht verletzt. Der Mann sei erbost über die Kontrolle im Zug gewesen und habe zudem diverse Beleidigungen geäußert. Nach dem Vorfall blieb der Zug am Haltepunkt Trassenheide verschlossen stehen, um auf die alarmierten Beamten der Bundespolizei zu warten. Eine Streife nahm sich des Beschuldigten an, der vorher schon versucht hatte, die verschlossene Wagentür manuell zu entriegeln und dabei die Notöffnung beschädigte.

Ein Atemalkoholtest bei dem 24-Jährigen ergab einen Wert von 1,37 Promille. Die Bundes­polizei hat gegen den Beschuldigten Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung aufgenommen.


red