Bundespolizei in Bayern intensiviert bahnpolizeilichen Einsatz

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Bundespolizei

Um die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wirksam zu unterstützen, hat die Bundespolizeidirektion München seit dem 2. November ihren bahnpolizeilichen Einsatz intensiviert.

Die verstärkte Aufgabenwahrnehmung umfasst dabei den originären Zuständigkeitsbereich der Beamten: also Züge, Bahnhöfe, Grenzübergänge sowie den 30-Kilometer-Gürtel entlang der Grenze.

Laut einem Bundespolizeisprecher werden dabei im Grenzraum auch Befragungen der Reisenden, ob ein Aufenthalt in Risikogebieten vorliegt, durchgeführt und gegebenenfalls Hinweise auf die bayerischen Quarantänevorschriften gegeben. In Zweifelsfällen soll das zuständige Gesundheitsamt informiert werden, z. B. für weitere Nachverfolgungen. Im bahnpolizeilichen Bereich achtet die Bundespolizei darauf, dass Reisende in Zügen und auf Bahnhöfen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Uneinsichtigen droht die Einleitung eines Bußgeldverfahrens durch das zuständige Gesundheitsamt.



Wie die Bundespolizeidirektion München zudem mitteilt, haben die Beamten in den ersten zwei Wochen (2. bis 16. November) in Bayern rund 7.200 Personen angesprochen und auf die bestehende Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung hingewiesen. Zur Ahndung wurden knapp 200 Fälle an die zuständigen Behörden weitergeleitet.


red