Kleinkind am Kopf getroffen: 32-Jähriger nach Flaschenwurf aus Zug verurteilt

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Pixelio / Peter Freitag (Symbolbild) |

Der Mann, der am 1. November 2019 eine Alkoholflasche aus einem fahrenden Partyzug geworfen und dadurch ein Kind am Kopf verletzt hatte, ist zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet, ist der heute 32-Jährige am Dienstag wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Als Bewährungsauflage muss der Mann 3.000 Euro an die westfälischen Kinderdörfer zahlen. Die Westfälischen Nachrichten hatten zuvor über den letzten Prozesstag berichtet.

Durch den Flaschenwurf aus dem Zugfenster ist damals ein zweijähriges Mädchen am Kopf getroffen und schwer verletzt worden. Das Kind schwebte in Lebensgefahr und musste operiert werden. Der Angeklagte, der zur Tatzeit 31 Jahre alt war, hatte gestanden, die Flasche unter Alkoholeinfluss aus einem Partyzug geworfen zu haben. Das Urteil ist rechtskräftig, da Staatsanwaltschaft wie auch der Angeklagte auf Rechtsmittel verzichtet haben.

Laut dem RND gehe es dem heute dreijährigen Kind gut. Ob es aber später Folgeschäden geben könnte, sei noch ungewiss, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts Kamen dem Bericht zufolge.