Reisender greift Fahrscheinkontrolleure an – Mehrere Personen werden verletzt

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Pixabay (Symbolbild) |

Ein 38-jähriger Fahrgast hat am Freitag (27. November) mehrere Prüfdienstmitarbeiter der Eurobahn angegriffen und verletzt. Ereignet hatte sich der Vorfall am Morgen gegen 7 Uhr in einem Zug der Linie RE 13 zwischen Wuppertal und Hagen.

Nach Angaben eines Bundespolizeisprechers sei der Angreifer, bei dem es sich um einen nigerianischen Staatsangehörigen handelte, im Besitz eines gültigen Fahrscheins gewesen – allerdings fehlte ein Lichtbild. Als er zusätzlich ein Ausweisdokument vorzeigen sollte, habe sich die zunächst verbale Auseinandersetzung zu einem körperlichen Angriff entwickelt. Dabei soll er einem 39-jährigen Eurobahnmitarbeiter in den Arm gebissen und diesem die Nase gebrochen haben. Einen weiteren 52-jährigen Mitarbeiter soll er im Bereich der Rippen verletzt haben, sodass dieser über Beschwerden beim Atmen klagte. Drei weitere Eurobahnmitarbeiter sollen durch Schläge und Tritte ebenfalls leicht verletzt worden sein.

Aufgrund der erlittenen Verletzungen mussten zwei der Mitarbeiter mit einem Rettungs­wagen in eine Klinik gebracht werden. Die restlichen drei begaben sich selbstständig zum Krankenhaus.



Der 38-jährige Tatverdächtige selber klagte laut dem Bundespolizeisprecher während der Überprüfung durch die Bundespolizisten über Kopfschmerzen. Nachdem er kurz darauf hyperventilierte, wurde auch er in eine Hagener Klinik eingeliefert.

Gegen den Nigerianer, der bislang polizeilich nicht in Erscheinung getreten war, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beförderungserschleichung und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.