Bundesregierung: Planungen für den TEE 2.0 basieren auf Deutschlandtakt

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Pixabay (Symbolbild) |

Die Planungen für einen neuen TransEuropExpress (TEE 2.0) basieren laut einem Schreiben der Bundesregierung auf dem Zielfahrplan Deutschlandtakt, der bis 2030 umgesetzt werden soll.

Wie die Regierung in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion schreibt, seien keine zusätzlichen Infrastrukturmaßnahmen oder Veränderungen für das Vorhaben erforderlich. Der Zeitplan für eine gestufte Umsetzung des Konzepts TEE 2.0 werde derzeit erarbeitet. 

Das Bundesverkehrsministerium unter Leitung von Andreas Scheuer (CSU) hatte seinen europäischen Amtskollegen und der Europäischen Kommission vor einigen Monaten vorgeschlagen, sich an einem transeuropäischen Reiseverkehr auf der Schiene ähnlich dem früheren TransEuropExpress, der bereits zwischen 1957 und 1987 verkehrte, zu beteiligen. Die Rückmeldungen der Mitgliedstaaten darauf seien „durchweg positiv“ gewesen, schreibt die Bundesregierung. Viele Staaten hätten ihr Interesse an einer Mitwirkung geäußert. Weiter heißt es: „Die Züge des Konzepts TEE 2.0 sind als eigenwirtschaftlicher Fernverkehr geplant. Sie basieren auf der grenzüberschreitenden Durchbindung von Fernzügen der nationalen Taktverkehre.“

Aufgrund der höheren Kosten für grenzüberschreitend nutzbare Fahrzeuge hatten sich die Mitgliedsstaaten im Rahmen der Schienenkonferenz am 21. September bereits für ein EU-Programm zur Förderung von Investitionen ausgesprochen. Der Finanzierungsbedarf für ein solches Programm werde derzeit ermittelt.