Tragisches Ereignis in Hannover – Drei Jugendliche von S-Bahn erfasst

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: SZ-Designs (Symbolbild) |

Bei einem tragischen Unfall in Hannover sind am Donnerstagvormittag (3. Dezember) drei Jugendliche verunglückt.

Wie lokale Medien berichten, wurden die zwei 14 Jahre alten Mädchen und ein Junge, dessen Alter zunächst nicht bekannt war, von einem Zug der Linie S 4 erfasst. Bei dem Vorfall, der sich gegen 10.35 Uhr in Höhe Braunschweiger Platz ereignete, seien ein Mädchen und der Junge ums Leben gekommen. Die andere 14-Jährige überlebte offenbar mit schweren Verletzungen.

Die Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort im Einsatz. Laut einem Bericht der Hannoverischen Allgemeinen deute inzwischen offenbar alles darauf hin, dass es sich um Suizid gehandelt habe. Das schreibt die Zeitung mit Verweis auf eine Sprecherin der Polizeidirektion Hannover. Die Jugendlichen hätten vor der Tat möglicherweise Alkohol zu sich genommen und anschließend den Gleisbereich betreten. Beamte der Kripo Hannover haben die Ermittlungen zu den genauen Todesumständen und den Hintergründen übernommen.

Die betroffene Bahnstrecke war infolge des Vorfalls vorübergehend gesperrt. Es kam zu Behinderungen und Umleitungen im Nah- und Fernverkehr.


In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen, um keinen Anreiz für eine Nachahmung zu geben. Aus­nahmen sind jedoch Ereignisse, die durch ihre besonderen Umstände eine hohe Aufmerksamkeit erreichen. Menschen, die Selbstmordgedanken haben, können sich an die Telefonseelsorge wenden.
Unter der kostenlosen Hotline 0800 – 111 0 111, 0800 – 111 0 222 oder 0800 – 111 0 333 (für Kinder und Jugendliche) sind Berater, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können, erreichbar.