PKW ragt an Bahnübergang in Gleisbereich und kollidiert mit Regionalzug

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Bundespolizei |

Glück im Unglück hatte ein 47-jähriger Autofahrer, der am Samstag (5. Dezember) im Landkreis Waldeck-Frankenberg mit einem Regionalzug zusammengestoßen ist.

Polizeiangaben zufolge ereignete sich der Unfall gegen 14.30 Uhr bei Volkmarsen-Külte in Hessen an einem unbeschrankten Bahnübergang. Der Unfallhergang war zunächst nicht genau klar. Laut einem Sprecher der Bundespolizeiinspektion Kassel ragte der PKW offenbar zu weit in den Gleisbereich, als sich eine Regionalbahn näherte. Trotz Bremsung erfasste der Zug den Wagen im Frontbereich. Der 47-jährige Autofahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Auch die etwa 20 Reisenden im Zug und der Lokführer kamen mit dem Schrecken davon.



Am PKW entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro. Die Beschädigungen am Zug konnten noch nicht beziffert werden. Aber auch hier sei es nur zu einem leichten Sachschaden gekommen. Durch den Unfall kam es zu Verspätungen bei nachfolgenden Zügen. Die Bahnstrecke im betreffenden Bereich war für gut eine Stunde gesperrt.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat Ermittlungen gegen den Unfallverursacher wegen des Verdachts eines Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.