Bundespolizei stellt fast 200.000 Reisende ohne Mund-Nase-Schutz im Bahnverkehr fest

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: EVN (Symbolbild) |

Beamte der Bundespolizei haben im Zeitraum vom 12. September bis 7. Dezember 2020 insgesamt 198.931 Personen an Bahnhöfen und in Zügen auf die Einhaltung der Trage­pflicht angesprochen.

Wie das Bundespolizeipräsidium mit Sitz in Potsdam am Dienstag mitteilte, sei bei den Kontrollen die „absolute Mehrheit“ einsichtig gewesen. Bei den Uneinsichtigen wurden in 3.693 Fällen entsprechende Meldungen über Verstöße an die Behörden der Länder weitergeleitet. In 483 Fällen wurden Platzverweise und 224 Beförderungsausschlüsse durchgesetzt. „Der Mund-Nasen-Schutz ist zuvorderst eine schon fast kulturelle Frage der Höflichkeit und des Respektes gegenüber anderen, auch wenn es manchmal schwerfallen mag“, sagte der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dieter Romann.



Allein im Rahmen des gestrigen bundesweiten Aktionstages wurden 3.208 Reisende angesprochen, die ohne Maske angetroffen wurden. 184 Berichte wurden an das jeweils zuständige Gesundheitsamt gefertigt, da sich die Personen uneinsichtig zeigten. Die Bundespolizisten setzten zwölf Platzverweise durch. In fünf Fällen wurden Personen nach Ansprache durch Mitarbeiter der Deutschen Bahn durch die Bundespolizei von der Weiterfahrt ausgeschlossen.

Seit dem 12. September überwacht die Bundespolizei insbesondere an Bahnhöfen und in Zügen, ob Reisende den erforderlichen Mund-Nase-Schutz tragen. Die Tragepflicht ist in den jeweiligen Landeseindämmungsverordnungen geregelt. Ordnungswidrigkeiten bei Verstößen gegen insbesondere die Tragepflicht werden von den Ländern mittels Bußgeld geahndet.