Zugmarke Alex sagt nach 17 Jahren im Allgäu Adé

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Pixabay |

Mit dem Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag (13. Dezember) endet nach fast zwei Jahrzehnten der Verkehr der Zugmarke Alex im Allgäu zwischen München und Lindau bzw. Oberstdorf.

Wie Länderbahn-Chef Wolfgang Pollety anlässlich des Abschieds sagte, sei es der Zugmarke Alex in den vergangenen 17 Jahren gelungen, „komfortables Reisen auf der Schiene in die südlichste Region Deutschlands zu bringen.“

Im Dezember 2003 startete der erste Alex-Zug von München nach Oberstdorf. In den dann folgenden Jahren fuhren laut Unternehmensangaben knapp 50 Millionen Fahrgäste mit, insgesamt wurden 21 Millionen Zugkilometer zwischen München, Lindau, Immenstadt und Oberstdorf zurückgelegt. Seit 2007 existiert die Verlängerung des Alex nach Norden in Richtung Hof und Prag. Diese Strecke werde auch in den nächsten Jahren von München aus weiter von der Länderbahn bedient, so Pollety.


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Die Beschäftigten der Länderbahn, die bislang für Alex Süd tätig waren, sollen künftig an anderen Einsatzorten weiterarbeiten, zum Teil würden die Kolleginnen und Kollegen aber auch zu anderen Betreibern in der Region wechseln, teilte das Unternehmen weiter mit.

Ab dem 13. Dezember 2020 werden die Verkehrsleistungen auf der Verbindung zwischen München und Lindau für ein Jahr von DB Regio Bayern übernommen. Für das kommende Jahr ist dann ein Wechsel zum neuen Betreiber Go-Ahead vorgesehen. Im Zuge der Betriebs­übernahme ab Ende 2021 werden auf der Strecke elektrische Neufahrzeuge vom Typ Flirt des Herstellers Stadler zum Einsatz kommen.