28-Jährige stürzt aus Zug – Bundespolizei ermittelt gegen Triebfahrzeugführer

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: EVN (Symbolbild) |

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Gefährdung des Bahnverkehrs gegen einen 31-jährigen Triebfahrzeugführer aufgenommen.

Laut einem Sprecher der Bundespolizeiinspektion München war es am späten Mittwoch­nachmittag (9. Dezember) am S-Bahnhof Donnersbergerbrücke zu einem Zwischenfall gekommen. Beim Halt einer S-Bahn der Linie S2 in Richtung Erding stürzte eine 28-jährige Frau beim Aussteigen an der letzten Tür des Zuges in den Gleisbereich und zog sich dabei Prellungen und Schürfwunden an beiden Beinen zu. Die Frau wurde zur medizinischen Versorgung in ein Münchner Klinikum eingeliefert.

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Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Triebfahrzeugführer den Vorfall, der sich gegen kurz nach 17 Uhr ereignete, nicht bemerkt. Die Bundespolizei geht davon aus, dass der Bahnmitarbeiter den Zug zu früh zum Halten gebracht hatte und sich dadurch die letzte Tür außerhalb des Bahnsteigs befand. Die genauen Umstände zum Unfallhergang sind derzeit Gegenstand der weiteren Ermittlungen.