Deutsche Bahn baut „so kunden­freundlich wie noch nie“

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: DB AG / Oliver Lang |

Die Deutsche Bahn hat 2020 trotz der Corona-Pandemie über 12 Milliarden Euro in die Modernisierung der Bahnhöfe und des Schienennetzes investiert. Wie das Unternehmen betont, sei dabei „so kundenfreundlich wie noch nie“ gebaut worden.

Nach Angaben des DB-Konzerns sind im Jahr 2020 insgesamt 620 Bahnhöfe und mehr als 1.500 Kilometer Gleis, 1.500 Weichen, 2,6 Millionen Tonnen Schotter sowie über 100 Brücken erneuert worden. „Wo immer möglich, haben wir das Baupensum kundenfreundlich und ressourcenschonend erledigt“, sagte DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla. „Kürzere Bauzeiten und weniger Umwege entlasten unsere Fahrgäste enorm.“

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Für die Arbeiten kamen immer wieder auch zusätzliche Bauweichen, Hilfsbrücken oder Behelfsbahnsteige zum Einsatz, um zahlreiche Umleitungen und Zugausfälle zu vermeiden, erklärte eine Bahnsprecherin. In den Bahnhöfen wurde hingegen primär in verkehrsarmen Zeiten – also nur nachts und an den Wochenenden gearbeitet, um möglichst wenige Reisende zu beeinträchtigen.

DB-Angaben zufolge steht dem Unternehmen gemäß der Leistungs- und Finanzierungs­vereinbarung III bis 2030 eine Milliarde Euro allein für das kundenfreundliche Bauen zur Verfügung.