Coburg-Beiersdorf – Neuer Haltepunkt im bayerischen Eisenbahnnetz geht in Betrieb

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: DB AG |

Auf der Bahnstrecke zwischen Coburg und Bad Rodach geht am kommenden Sonntag ein neuer Haltepunkt in Betrieb.

An der neuen Verkehrsstation Coburg-Beiersdorf werden künftig stündlich in beiden Richtungen Regionalzüge des Eisenbahnverkehrsunternehmens Agilis halten. Die Deutsche Bahn hat den neuen Haltepunkt, der sich an der eingleisigen Bahnstrecke befindet, seit Juli errichtet. Laut Prognosen wird mit einer Nachfrage von rund 150 Ein- und Aussteigern täglich gerechnet.

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Die Baukosten für den 110 Meter langen Bahnsteig sowie aller dazugehörigen Einrichtungen belaufen sich nach DB-Angaben auf rund 1,1 Millionen Euro. Für rund 75 Prozent der Kosten erfolgt eine Bezuschussung durch den Freistaat Bayern.


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Wie Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer betonte, sei der neue Haltepunkt im Coburger Raum etwas Besonderes: „Er ist das erste fertiggestellte Projekt aus unserer ‚Stationsoffensive Bayern‘ und die 70. neue Station in Bayern, die seit der Übernahme der Verantwortung im Schienenpersonennahverkehr durch den Freistaat vor knapp einem Vierteljahrhundert ans Netz geht.“

Mit der sogenannten „Stationsoffensive Bayern“ hatten die Deutsche Bahn und der Freistaat im Jahr 2015 beschlossen, den Bau neuer barrierefreier Bahnstationen im bayerischen Bahnnetz gemeinsam zu finanzieren und deren Umsetzung damit zu beschleunigen. Das Bahnnetz in Bayern umfasst derzeit über 1.060 Stationen.