Lokführer nach Streit um Maskenpflicht durch Faustschlag verletzt

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Bundespolizei (Symbolbild) |

Ein 22-jähriger Lokführer eines Regionalzuges ist am Dienstag (8. Dezember) durch einen bislang unbekannten Mann verletzt worden.

Wie die Bundespolizeiinspektion Trier mitteilte, war dem Angriff ein Streit über das Fehlen einer Mund-Nase-Bedeckung vorausgegangen. Außerdem soll der Mann kein Ticket besessen haben.

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Als der Lokführer den Fahrgast gegen 19.15 Uhr von der Weiterfahrt am Bahnhof Trier-Süd ausschließen wollte, sei es zur Körperverletzung gekommen. Dabei habe der Unbekannte dem Lokführer unvermittelt mit der Faust gegen den Kopf geschlagen. Anschließend flüchtete der Angreifer in unbekannte Richtung. Polizeiangaben zufolge erlitt der Bahnmitarbeiter leichte Verletzungen und konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen.


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Der Tatverdächtige soll etwa 40 bis 45 Jahre alt und ca. 1,75 Meter groß gewesen sein. Außerdem trug er einen Bart und hatte graue Haare. Zum Tatzeitpunkt sei er mit einer braun/grünen Bomberjacke bekleidet gewesen.

Die Bundespolizei Trier hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen unter der Telefonnummer 0651 / 436780 um Hinweise.