Fahrten mit Bus und Bahn vermeiden – Marburger Bund rät zu Homeoffice

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: EVN |

Der Marburger Bund unterstützt den Appell von Bund und Ländern an Arbeitgeber, ihren Angestellten angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen Homeoffice zu ermöglichen, damit weniger Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen müssen.

„Wo immer es möglich ist, sollten Arbeitgeber ihre Angestellten ab sofort ihre Arbeit von zu Hause erledigen lassen“, sagte die Erste Vorsitzende des Ärzteverbandes, Susanne Johna, der Deutschen Presse-Agentur. Homeoffice, wo immer es möglich sei, würde auch dazu führen, „dass in dieser kritischen Phase weniger Menschen morgens und abends in vollen Bussen und Bahnen zusammenkommen und sich dabei gegenseitig anstecken“, so Johna weiter.

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Die Regierungschefs von Bund und Ländern haben sich am Sonntag auf einen harten Lockdown verständigt. Dieser soll spätestens ab Mittwoch in Kraft treten. Außerdem beinhaltet der gemeinsame Beschluss eine dringende Bitte an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, “zu prüfen, ob die Betriebsstätten entweder durch Betriebsferien oder großzügige Homeoffice-Lösungen vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 geschlossen werden können, um bundesweit den Grundsatz ‚Wir bleiben zuhause‘ umsetzen zu können”.



Die hohen Infektionszahlen erforderten rasches und konsequentes Handeln, bekräftigte Johna. Die Gefahr eines erneuten exponentiellen Wachstums sei offensichtlich. „Nur durch eine Strategie der wirksamen Kontaktminimierung lässt sich dieser Trend brechen.“