Bundespolizei stellt Täter nach Eingriff in den Bahnverkehr

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Pixabay (Symbolbild) |

Bundespolizisten konnten am Samstag (12. Dezember) mehrere Jugendliche in Gleisnähe antreffen, nachdem es zuvor erneut zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr gekommen war.

Gegen 20.25 Uhr wurde die Bundespolizeiinspektion Pasewalk über einen Zwischenfall auf der Bahnstrecke Stralsund – Züssow informiert. Dort hatten zwei Züge der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (ODEG) aufgelegte Steine überfahren.

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Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten Polizeibeamte in der Nähe des Tatorts Fahrräder, Rucksäcke und Lautsprecherboxen entdecken. Gegen 21.45 Uhr wurden zwei Jugendliche, die sich im Unterholz versteckt hatten, angetroffen. Kurz danach erfolgte der Aufgriff weiterer fünf Jugendlicher. Alle waren im Alter von 16 bis 17 Jahren. Bei der Befragung der jungen Leute bekannte sich einer der Jugendlichen zu dieser Tat. Er wurde durch die Beamten wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr angezeigt. Alle anderen bekamen eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Die Jugendlichen wurden auch dahingehend belehrt, dass jeder unbefugte Aufenthalt in Gleisnähe lebensgefährlich und verboten ist.


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Die Bundespolizei macht in diesem Zusammenhang nochmals auf die Gefährlichkeit solcher Handlungen aufmerksam. Neben erheblichen Schäden an den Schienenfahrzeugen, können herumfliegende Steinbrocken u.a. zu tödlichen Verletzungen führen.