Hoher Sachschaden bei Bahnübergangsunfall in Ludwigshafen

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: privat |

Der Bahnübergangsunfall am gestrigen Montag (14. Dezember) in Ludwigshafen ist durch die Unaufmerksamkeit des LKW-Fahrers verursacht worden.

Wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz mitteilte, hatte der 38-jährige Fahrer des Lastwagens den von links kommenden Güterzug übersehen. Ereignet hatte sich der Unfall am Morgen gegen 6.45 Uhr im Bereich des unbeschrankten Bahnübergangs Ludwig-Wolker-Straße. Durch die Kollision wurde der LKW mit Anhänger auf das angrenzende Feld geschleudert. Die Lok des Güterzuges entgleiste mit dem führenden Drehgestell. Der LKW-Fahrer kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.

Der entstandene Sachschaden wird laut Polizeiangaben auf etwa 500.000 Euro geschätzt. Neben den Fahrzeugen wurden auch Teile der Infrastruktur beschädigt. Etwa 200 Meter des Gleisoberbaus, insbesondere zahlreiche Schwellen, seien durch den Unfall in Mittleidenschaft gezogen worden, heißt es.