53-Jähriger springt auf anfahrenden ICE auf

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Pixabay (Symbolbild) |

Eine Raucherpause am Bahnsteig hätte einem 53-jährigen Mann am Mittwochvormittag (23. Dezember) beinahe das Leben gekostet.

Laut einer Mitteilung der Bundespolizei war der Mann gegen 11 Uhr im Bahnhof Fulda kurz aus dem ICE gestiegen, um eine Zigarette zu rauchen. Als sich die Türen schlossen und der Zug in Richtung Würzburg losfuhr, geriet der Rumäne in Panik. Da sich sein Gepäck noch im ICE befand, versuchte er durch Schläge an die Scheibe und laute schreie den Zug zum Anhalten zu bewegen. Als dies keinen Erfolg brachte, hielt sich der Mann an der Außenseite des Zuges fest.

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Ein Bahnmitarbeiter, der den Vorfall offenbar bemerkte, ließ den ICE nach einigen hundert Metern stoppen. Anschließend konnte der Mann wieder einsteigen und der Zug setzte seine Fahrt fort.



Der 53-Jährige kann wohl von Glück reden, dass er sich bei dieser waghalsigen Aktion nicht verletzt hat oder gar getötet wurde. Im Bahnhof Würzburg wurde er bereits von Beamten der Bundespolizei erwartet, die gegen ihn ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet haben.