Bundespolizei ermittelt nach Lokentgleisung im Bahnhof Niebüll

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Bundespolizei |

Wie bereits berichtet , hat sich am Dienstagabend (5. Januar) im Bereich des Bahnhofs Niebüll in Schleswig-Holstein eine Entgleisung ereignet. Jetzt nennt die Bundespolizei weitere Details zum Unfall.

Laut einem Bundespolizeisprecher war die Lok des Bahnunternehmens RDC Autozug Sylt GmbH auf dem Weg zum Betanken, als es gegen 17.45 Uhr im Bereich einer Weiche zur Entgleisung kam. Da die Autozugtransportwagen zuvor abgestellt wurden, war nur das rangierende Triebfahrzeug vom Unfall betroffen. Verletzt wurde niemand.

Infolge der Entgleisung musste die Bahnstrecke zwischen Niebüll und Klanxbüll bis etwa 22.30 Uhr gesperrt werden. Der Zugverkehr von und nach Westerland (Sylt) wurde für den Zeitraum der Sperrung durch einen Busnotverkehr ersetzt.



Die Aufgleisung der verunfallten Lok übernahmen Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) aus Niebüll. Anschließend wurde das Triebfahrzeug abgeschleppt.

Nach Angaben der Bundespolizei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gegen zwei Bahnmitarbeiter eingeleitet. Der entstandene Sachschaden wird auf einen sechsstelligen Betrag beziffert.