Deutsche Bahn reagiert auf Lockdown-Verschärfung

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: DB AG / Hartmut-Joachim Sigrist | aktualisiert |

Angesichts des verschärften Lockdowns hat die Deutsche Bahn angekündigt, ihr Fahrplanangebot im Fernverkehr zu reduzieren. Ein Grundtakt soll aber weiterhin verkehren.

„Ab dem 7. Januar wird die DB ihren Fahrgästen bis auf weiteres rund 85 Prozent des normalen Sitzplatzangebotes zur Verfügung stellen“, teilte der Konzern gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mit.

Laut dem Bericht wollen die regionalen Verkehrsunternehmen trotz des eingeschränkten Bewegungsradius für Bürger weitestgehend das volle Bahn- und Busangebot aufrecht erhalten. Dies soll vor allem für diejenigen geschehen, „die mobil sein und zwingend zur Arbeit müssen“, sagte der Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Ingo Wortmann. Außerdem betonte er, dass die finanziellen Einbußen höher seien, je größer die Einschränkungen ausfielen. Hier seien die politischen Akteure in der Verantwortung, „um diese Einnahmeausfälle entsprechend auszugleichen“, so Wortmann.

Bund und Länder hatten sich am Dienstagabend bei ihren Beratungen darauf verständigt, den Lockdown in Deutschland bis Ende Januar zu verlängern und Kontaktbeschränkungen weiter zu verschärfen . Zudem soll die Bewegungsfreiheit in Corona-Hotspots auf 15 Kilometer zum Wohnort begrenzt werden.