ICE kollidiert mit aufgestelltem Hindernis – Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: EVN (Symbolbild) |

Auf der Bahnstrecke zwischen Waigolshausen und Gemünden in Bayern ist am Mittwoch vor einer Woche ein ICE mit einem Hindernis kollidiert. Die Kriminalpolizei Würzburg hat jetzt die Ermittlungen übernommen.

Polizeiangaben zufolge war ein aus Richtung Schweinfurt kommender ICE am Nachmittag des 6. Januar, gegen 17.20 Uhr, mit einer durch Holzlatten gespannten Plane kollidiert. Eine Schnellbremsung konnte den Aufprall nicht mehr verhindern. Bei dem Vorfall entstanden Schäden am Zug; Personen wurden nicht verletzt. Noch am selben Abend stellten Beamte weitere Planen im Bereich der Bahnstrecke fest, die ebenfalls mit Holzlatten über den Gleisbereich gespannt waren.

Wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilte, sind die Ermittlungen zur Tat mittlerweile durch eine Sonderkommission der Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Bundespolizei übernommen worden. Laut einem Polizeisprecher werden die Ermittlungen derzeit noch in unterschiedliche Richtungen geführt. Die Beamten erhoffen sich auch weitere Hinweise aus der Bevölkerung.

Mögliche Zeugen, die Personen am 6. Januar zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr im Bereich der Bahnstrecke zwischen Waigolshausen und Gemünden, auf Höhe Stetten/Thüngen, gesehen oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 0931/457-1732 bei der Kriminalpolizei Würzburg zu melden.