Bund und Länder planen wohl weitere Verschärfungen für den öffentlichen Personenverkehr

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Pixabay |

Aus Angst vor Corona-Mutationen erwägen Bund und Länder offenbar eine bundesweite harte Ausgangssperre. Außerdem könnte es eine verschärfte Maskenpflicht geben.

Das Kanzleramt will eine bundesweit einheitliche nächtliche Ausgangssperre einführen, wie es sie bereits in Frankreich oder anderen Nachbarstaaten gibt, berichtet das Nachrichten­portal Business Insider. Am Dienstag werden sich Bund und Länder zu vorgezogenen Beratungen über weitere Corona-Maßnahmen austauschen.

Im Gespräch sei dem Bericht zufolge die Einführung einer schärferen Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr sowie beim Einkaufen. Demnach sollen künftig nur FFP2-Masken getragen werden dürfen, gegebenenfalls auch einfachere OP-Masken, heißt es.

In Bayern ist das Tragen von FFP2-Masken in Bussen und Bahnen des ÖPNV sowie in Geschäften bereits ab dem morgigen Montag Pflicht. In anderen Bundesländern gilt diese Vorgabe bislang nicht.



Zudem sei eine Art Home-Office-Pflicht „light“ geplant. Dem Bericht zufolge sollen Unternehmen gegebenenfalls verpflichtet werden, Home-Office anbieten zu müssen. Eine entsprechende Anordnung soll laut Bundesarbeitsministerium rechtlich möglich sein, berichtet Business Insider mit Verweis auf Regierungskreise.