Schreyer: „Wir tun alles, damit der ÖPNV sicher ist“ – FFP2-Maskenpflicht ab Montag in Bayern

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: imago images / ZUMA Wire |

Ab Montag gilt in allen Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sowie an Bahnhöfen und Haltestellen in Bayern eine verschärfte Maskenpflicht.

Fahrgäste, die in den Regionalzügen, S-Bahnen, Bussen, U-Bahnen, Straßenbahnen und auch Taxis unterwegs sind, müssen ab dem 18. Januar eine FFP2-Maske tragen. Diese Pflicht gilt für alle Fahrgäste ab 15 Jahren. Für Fahrgäste zwischen 6 und 14 Jahren sowie für das Kontroll- und Servicepersonal im ÖPNV bleibt es nach Angaben des bayerischen Verkehrsministeriums bei der allgemeinen Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

„Das Virus mutiert und wird aggressiver, deshalb ist es klug, alle Möglichkeiten zu nutzen, die wir haben. Dazu gehören FFP2-Masken, denn sie schützen auch den Träger selbst vor einer Ansteckung“, sagte Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer.

Das Landesverkehrsministerium wird in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Eisenbahn­gesellschaft, den Verkehrsverbünden und Verkehrsunternehmen über die neue Regelung informieren, etwa über Anzeiger in den Fahrzeugen sowie mit Aushängen an den Halte­stellen. Bei Verstößen werden in einer ersten „Kulanzwoche“ zunächst keine Bußgelder verhängt, solange eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird, teilte das Ministerium mit.


LESEN SIE AUCH


Auch Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek verwies auf die erste Woche als „Kulanzwoche“, damit „allen die nötige Zeit“ eingeräumt werde, „sich Masken zu beschaffen“ und auf die neuen Regeln einzustellen. Holetschek weiter: „Dennoch gilt mein dringender Appell: Nutzen Sie dieses Entgegenkommen nicht aus, sondern halten Sie sich an die neuen Regeln!“

Ministerin Schreyer machte zudem deutlich, dass die öffentlichen Verkehrsmittel immer sicher waren: „Jetzt legen wir noch eine Stufe drauf. Alle Fahrgäste können sich darauf verlassen: Wir werden auch weiterhin alles tun, damit sie gefahrlos im ÖPNV unterwegs sind.“ Zusätzlich zur FFP2-Maskenpflicht gilt auch weiterhin, dass so viel Abstand wie möglich zu anderen Fahrgästen gehalten werden sollte. Deswegen werde der Schienenverkehr auch im Lockdown „in vollem Umfang aufrechterhalten“, heißt es.