Entwurf für Bund-Länder-Gipfel sieht Lockdown offenbar bis Mitte Februar vor

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: EVN |

Kurz vor den Bund-Länder-Beratungen am heutigen Dienstag kommen konkrete Vorschläge ans Licht. Laut einem Medienbericht sieht ein Entwurf des Bundes eine Verlängerung des derzeit bestehenden Lockdowns bis zum 15. Februar vor.

Außerdem ist von einer Pflicht zum Tragen medizinischer Masken in bestimmten Bereichen die Rede – damit sind OP-Masken und FFP2-Masken gemeint, berichtet der Nachrichten­sender n-tv mit Verweis auf den Entwurf. „Deshalb wird die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften verbindlich auf eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken konkretisiert“, heißt es. Darüber hinaus sollen Kitas und Schulen „grundsätzlich“ geschlossen bleiben, Regelungen zum Homeoffice ausgeweitet werden. Im Verlauf der heutigen Gespräche kann es noch Änderungen geben.


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Im Mittelpunkt des Bund-Länder-Gipfels stehen laut Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller Maßnahmen zur Durchsetzung von mehr Homeoffice. Nachgeschärft werden müsse deutlich im Wirtschaftsleben, sagte der SPD-Politiker im ZDF, der derzeit der Ministerpräsidentenkonferenz vorsteht. Bundesweit einheitliche Ausgangssperren sowie einer Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken erteilte Müller dagegen eine Absage. Die Länder wollten Ausgangssperren je nach Infektionszahlen individuell regeln, und OP-Masken böten auch schon mehr Schutz als einfache Stoffmasken.