EVG beschließt Forderungen für Tarifverhandlungen mit der Transdev-Gruppe

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: EVG |

Gut einen Monat vor dem Auftakt der Tarifverhandlungen zwischen der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der Transdev-Unternehmensgruppe stehen die ersten Forderungen fest.

Unter Federführung des EVG-Vorstandsmitglieds Kristian Loroch fordert die Gewerkschaft für ihre Mitglieder eine Verbesserung des Einkommens um 4,5 Prozent – für Auszubildende und Dual-Studierende um mindestens 50 Euro. Darüber hinaus verlangen die Arbeitnehmer­vertreter unter anderem eine Weiterentwicklung der Arbeitszeitregelungen, eine Anpassung der Nachtarbeitszulagen sowie die Einführung einer Wissensvermittlerprämie. In den Forderungen enthalten ist auch der Abschluss eines Tarifvertrages zur Regelung von Kurzarbeit für das Jahr 2021.


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Die anstehende Tarifrunde mit der Transdev-Gruppe umfasst die folgenden Unternehmen: Bayerische Oberlandbahn, Bayerische Regiobahn, Nordwestbahn, Transdev Instandhaltung, Transdev Service, Württembergische Eisenbahn­gesellschaft und Transdev Hannover. Der Verhandlungsauftakt findet am 23. Februar statt.