Österreich: Wiener startet Petition gegen neuen ÖBB-Durchsagen-Gong

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: EVN |

In Österreich regt sich Widerstand gegen den im Dezember 2020 neu eingeführten Durchsagen-Gong der ÖBB.

Der neue Signalton sei „absolut nicht alltagstauglich im Einklang mit den alltäglichen Bahnhofsgeräuschen“, schreibt Simon Salschnig aus Wien, der eine Online-Petition zur Wiedereinführung des alten Gongs gestartet hat.

Nach Ansicht des Kritikers würde man den neuen Gong, der nur aus einem einfachen kurzen Ton besteht, „viel schlechter“ wahrnehmen „als den bisherigen mit einer gesamten Tonleiter.“ Außerdem fehle vielen Fahrgästen die tatsächliche Zuordnung zu den ÖBB, erklärt Salschnig.

Das österreichische Bahnunternehmen hatte seinen Signalton, der vor jeder Durchsage am Bahnsteig abgespielt wird, Ende 2020 erneuert. Gestaltet wurde das neue Audiodesign vom Soundarchitekten Herwig Kusatz. Der alte Gong war zuvor 30 Jahre lang genutzt worden.


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Die ÖBB selbst beschreibt den neuen Klang als „beruhigend“. Außerdem sei darauf geachtet worden, dass der neue Gong gut hörbar, aber für Anrainer nicht als störend wahrgenommen werde.

Wie der Initiator der Petition erklärt, sei das Ziel, die ÖBB zur Rückkehr des alten Gongs zu bewegen, „der sich unmissverständlich und über die Jahre eindeutig mit dem Unternehmen und dessen Geschichte identifiziert.“