Tarifstreit zwischen GDL und DB-Konzern – Weselsky droht mit Streiks

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Pixabay |

Sollte es bei den anstehenden Tarifverhandlungen zu keiner Einigung mit der Deutschen Bahn kommen, droht die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bereits jetzt mit Streiks.

Wie GDL-Chef Claus Weselsky gegenüber der WirtschaftsWoche sagte, könnte es ab März zu Arbeitsniederlegungen beim Zugpersonal kommen. „Der Streik ist die Ultima Ratio. Auf das Mittel werden wir nicht verzichten“, erklärte Weselsky. Die Friedenspflicht zwischen der GDL und der Deutschen Bahn endet mit dem Ende des aktuellen Tarifvertrages am 28. Februar.


LESEN SIE AUCH

Für die neue Tarifrunde fordert die Gewerkschaft „einen vernünftigen Einkommenszuwachs und bessere Arbeitsbedingungen“. Weselsky: „Unsere Forderung bewegt sich um einen Lohnplus von 4,8 Prozent – analog zum öffentlichen Dienst.“ Außerdem kämpfe die GDL „für die Selbstständigkeit“ der eigenen Gewerkschaft.