Bundespolizei ermittelt nach brutalem Angriff auf Zugbegleiter – Zwei Tatverdächtige gestellt

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Polizei (Symbolbild) |

Am späten Samstagabend (23. Januar) wurde ein 42-jähriger Zugbegleiter in einem Zug auf dem Weg von Lehrte nach Hannover brutal verprügelt.

Bei den Tätern handelte es sich laut Polizeiangaben um drei junge Männer, die ohne Fahrschein angetroffen wurden und daher in Lehrte aus der S-Bahn verwiesen wurden. Kurz vor der Abfahrt stiegen sie jedoch wieder zu. Zwei der Männer schlossen sich daraufhin in der Zugtoilette ein. Der Zugbegleiter, der die WC-Tür von außen öffnete, wurde anschließend direkt mit Schlägen und Tritten attackiert. Nachdem ein 24-jähriger Fahrgast versucht hatte, die Situation zu schlichten, flüchteten die drei Männer am Haltepunkt Ahlten. Der verletzte Zugbegleiter begab sich in ärztliche Behandlung.

Zwei der drei Tatverdächtigen, beide 21 Jahre alt, konnten wenig später im Nahbereich von Beamten der Landespolizei gestellt werden. Gegen die Männer wurde durch die Bundes­polizei ein Ermittlungs­verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Leistungs­erschleichung eingeleitet. Die Videoaufnahmen aus dem Zug wurden zur Auswertung gesichert.


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Zeugenhinweise, insbesondere zum dritten, bislang unbekannten Tatverdächtigen, erbittet die Bundespolizei unter der Telefonnummer 0511 30365-0. Der flüchtige Mann trug nach Angaben der Ermittler eine helle Jogginghose, Adidas-Turnschuhe, eine helle Mütze und soll ein südländisches Aussehen gehabt haben.