Menschen in Grundsicherung sollen kostenlose FFP2-Masken erhalten

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Imago / Frank Sorge |

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) haben in Berlin angekündigt, dass die rund fünf Millionen Hartz-IV-Empfänger in Deutschland Corona-Schutzmasken erhalten sollen.

Vorgesehen ist die Ausgabe von bis zu zehn kostenlosen Masken der Schutzklasse FFP2. Dafür sollen sie einen Brief ihrer Krankenkasse erhalten. Mit diesem und dem Personal­ausweis könnten sie dann die Masken dann bei der Apotheke abholen, hieß es.

Wie Minister Heil sagte, sollten Schutzmittel, die jetzt notwendig sind, „keine Frage des Geldbeutels sein.“ Menschen in Grundsicherung hätten keine Reserven. Man müsse die gesamte Gesellschaft im Blick haben und dürfe keine sozialen Spaltungen hinterlassen.



Nach einem Bund-Länder-Beschluss vom 19. Januar sollen selbstgenähte Alltagsmasken und Tücher in Bussen. Bahnen und Geschäften nicht mehr erlaubt sein, stattdessen müssen „medizinische Masken“ – also FFP2-Masken oder die günstigeren OP-Masken – getragen werden. Sozialverbände hatten mehrfach gefordert, dass der Staat Bedürftige dann auch entsprechend unterstützen müsse.