DB Regio Bayern und Siemens Mobility unterzeichnen Vertrag über 31 Neufahrzeuge

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Siemens Mobility |

Der Zughersteller Siemens Mobility ist von DB Regio Bayern mit der Lieferung von 31 Regionaltriebzügen beauftragt worden. Die Fahrzeuge sind für den Einsatz zwischen München, Passau und Regensburg vorgesehen.

Der Auftrag umfasst laut Siemens 25 Doppelstocktriebzüge vom Typ Desiro HC und sechs einstöckige Triebzüge vom Typ Mireo. Der Start des Fahrgastbetriebs ist für Dezember 2024 vorgesehen. Wie es laut einer Mitteilung des Zugherstellers heißt, sind die Züge vom Typ Desiro HC für den Einsatz auf der Linie RE 3 München–Landshut– Plattling–Passau und bis zur Eröffnung der 2. S-Bahn-Stammstrecke in München auf der RB 33 (München)–Freising–Moosburg–Landshut vorgesehen. Die Mireo-Züge sollen künftig auf der Flughafenexpress-Linie RE 22 zwischen München Flughafen Terminal, Landshut und Regensburg eingesetzt werden. Nach Inbetrieb­nahme der 2. Stammstrecke sollen die Fahrzeuge auf der RB 33 für Taktverdichtungen im Berufsverkehr zwischen München und Regensburg bzw. Plattling unterwegs sein.

Für das Netz Donau-Isar hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die im Auftrag des Freistaats den Regional- und S-Bahn-Verkehr organisiert, barrierefreie und klimatisierte Neufahrzeuge mit hoher Kapazität gefordert und dabei weitere Mindestvorgaben z. B. zum WLAN und zur Fahrgastinformation gemacht.



Die modernen Siemens-Fahrzeuge seien „ein wichtiger Baustein für einen qualitativ hochwertigen Betrieb, der zusätzliche Fahrgäste vom Schienenpersonen­nahverkehr überzeugt“, so DB-Regio-Bayern-Chef Hansrüdiger Fritz. Die beiden Zugplattformen, die bereits auf anderen Strecken im Einsatz sind, seien bei den Fahrgästen „sehr beliebt“ und hätten dort schon zu erheblichen Verbesserungen der Fahrgastzufriedenheit beigetragen, sagte Albrecht Neumann, CEO Rolling Stock, Siemens Mobility. 

Die vierteiligen Desiro HC-Züge bieten in der 2. Klasse 350 Sitzplätze und in der 1. Klasse 20 Sitzplätze. Um eine höhere Flexibilität und ein größeres Platzangebot zu ermöglichen, können bis zu drei Fahrzeuge miteinander gekuppelt werden. Die ebenfalls vierteiligen Mireo-Züge verfügen über 250 Sitzplätze in der 2. Klasse und 14 in der 1. Klasse. Laut Hersteller­angaben sind alle Fahrzeuge barrierefrei ausgestattet und bieten an jedem Einstieg einen Mehrzweckbereich.