64-jähriger Fahrgast sorgt in Regionalzug für Ärger

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: Bundespolizei |

Ein 64-jähriger Mann, der sich weigerte einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, hat am vergangenen Freitag (29. Januar) in einem Regionalzug am Kieler Hauptbahnhof für Ärger gesorgt.

Weil die Zugbegleiterin mit dem Mann deutliche Schwierigkeiten hatte und ihn von der Fahrt ausschließen wollte, wurden Beamte der Bundespolizei zur Unterstützung angefordert. Im weiteren Verlauf ließ der 64-Jährige seinem Unmut freien Lauf und verstreute seinen mitgeführten Hausrat in der Bahn.

Eintreffende Bundespolizisten begleiteten den Mann aus dem Zug. Während der Maßnahme schaukelte sich der 64-Jährige immer wieder in Rage und beleidigte und bedrohte sowohl die Beamten wie auch die Zugbegleiterin.


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Auf der Bundespolizeiwache wurden gegen ihn Straf­anzeigen wegen Beleidigung und Bedrohung gefertigt. Außerdem wurden die Personalien des Mannes an das zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet, um den Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz zu ahnden. Ein Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht konnte er nicht vorlegen.