ÖBB-Azubis lernen mit Virtual Reality-Brillen

(EVN Redaktionsdienst) – Foto: ÖBB / Fritscher |

Die ÖBB setzen bei ihrer Lehrlingsausbildung auf moderne Lernmethoden wie 3D-Druck, Robotik, Apps und vieles mehr. Auch der Einsatz von Virtual Reality-Technologie gehört laut Unternehmensangaben längst zum Standard.

Ein aktuelles Vorzeigebeispiel ist das Projekt „100 Meter Meidling“, das in der Lehrwerkstätte am Wiener Hebbelplatz entwickelt wurde. Die Lehrlinge können so mit VR-Brillen realitätsnah Wartungs- und Inspektionsarbeiten auf einem selbstprogrammierten, virtuellen Strecken­abschnitt üben. „Der Einsatz von Technologien wie 3D-Druck und VR-Technik während der Ausbildung helfen unseren Lehrlingen sich bestens auf ihr Arbeitsleben vorzubereiten“, sagte ÖBB Infrastruktur AG-Vorständin Silvia Angelo.


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Der große Vorteil der sich damit ergibt: Die Auszubildenden können in der virtuellen Welt, unabhängig von Wetter oder Tageszeit und ohne Gefahren, Arbeitsaufgaben am Gleis kennenlernen. Die Lehrlinge tauchen in der virtuellen Umgebung mitten auf der Bahnstrecke zwischen Meidling und Wien Hauptbahnhof auf und erledigen die gestellte Aufgabe. Dabei lernen sie wie die Inspektion und die Wartung von Weichen, Schienen und Oberleitungen funktioniert.