5. Jahrestag: Gedenken an die Opfer des Zugunglücks von Bad Aibling

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Das schwere Zugunglück von Bad Aibling liegt nun bereits fünf Jahre zurück. Am heutigen Dienstag soll der Opfer gedacht werden.

Am frühen Morgen des 9. Februar 2016 ereignete sich auf der eingleisigen Bahnstrecke in der Nähe von Bad Aibling im oberbayerischen Landkreis Rosenheim ein tragisches Unglück. Zwei Regionalzüge stießen dort frontal zusammen. Zwölf Menschen starben, 89 wurden zum Teil schwer verletzt. Die Unfallursache war menschliches Versagen. Der für die Strecke zuständige Fahrdienstleiter hatte im Dienst mit seinem Handy gespielt und – davon abgelenkt – falsche Signale gesetzt.

Das Zugunglück vor fünf Jahren sei „der schwärzeste Tag“ in der jüngsten Geschichte der Stadt, sagte Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier (CSU) gegenüber der Deutschen Presse-AgenturUm 6.47 Uhr, dem Zeitpunkt des Unglücks, werden heute in Bad Aibling die Glocken läuten. In Erinnerung an die Verstorbenen wird es zudem eine kurze Andacht geben, die aufgrund der Corona-Bestimmungen aber nur in einem sehr kleinen Kreis stattfindet.