Bahnverkehr läuft nach Schneechaos auf ersten Verbindungen schrittweise wieder an

| Foto: DB AG / Oliver Lang |


Wie die Deutsche Bahn am Dienstagnachmittag mitteilte, ist der Fernverkehr nach dem heftigen Wintereinbruch in den betroffenen Gebieten sukzessive wieder unterwegs. Allerdings sei weiterhin mit Einschränkungen und Verspätungen zu rechnen.

„Seit heute fahren wieder Züge auf der wichtigen Ost-West-Verbindung zwischen Berlin über Hannover ins Ruhrgebiet. Auch von Hamburg über Hannover Richtung Frankfurt bzw. München gibt es wieder einige Verbindungen“, teilte das Unternehmen mit. Ziel sei es, die Verbindungen zwischen den Metropolen schnellstmöglich wieder anzubieten. Auch im Regional- und Güterverkehr komme es weiter zu Behinderungen. Im Fokus der aktuellen Räum- und Reparaturarbeiten stünden auch die europäischen Güterverkehrskorridore. „Rund um Bremen entspannt sich die Lage im Regionalverkehr langsam, in vielen stark betroffenen Landesteilen sind die Arbeiten noch in vollem Gange.“


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Für gestrandete Reisende stellt die Deutsche Bahn an einigen Bahnhöfen weiterhin Aufenthaltszüge zur Verfügung. Insgesamt seien derzeit aber nur vergleichsweise wenige Reisende unterwegs. Auch an den Bahnhöfen entspanne sich die Lage zunehmend.

Die bestehende Kulanzregelung, die bereits seit Samstag gilt, wurde auch auf den morgigen Mittwoch ausgeweitet. Bahnreisende mit Fernverkehrstickets im Zeitraum vom 6. bis 10. Februar können diese bis einschließlich sieben Tage nach Störungsende entweder flexibel nutzen oder kostenfrei stornieren. Auch Sitzplatzreservierungen können kostenfrei umgetauscht werden.