Lkw-Reifen ins Gleis gelegt – Polizei ermittelt drei Tatverdächtige

| Foto: Bundespolizei |


Rund vier Monate nach der Tat, konnte die Polizei drei Tatverdächtige ermitteln, die im Oktober vergangenen Jahres einen Lkw-Reifen am Bahnhof Süderbrarup in Schleswig-Holstein ins Gleis gelegt hatten.

Die Ermittlungen der Bundespolizei ergaben damals, dass der im Gleisbereich liegende Reifen und ein weiterer, der auf dem Bürgersteig aufgefunden wurde, vom Gelände eines nahegelegenen Reifenhändlers entwendet wurden. Bei der Aufklärung des Falls – der sonst nur schwer zu lösen gewesen wäre – half „Kommissar Zufall“.

Wie ein Bundespolizeisprecher sagte, hätten Beamte der Landespolizei nun im Rahmen von Ermittlungen in einem anderen Verfahren Handydaten ausgewertet. Dabei konnten sie in einem Chatverlauf den Bezug zu der Tat in Süderbraup herstellen.


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Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um drei junge Männer im Alter von 16 bis 21 Jahren. Die Tatverdächtigen haben laut Polizeiangaben die Tat bereits zugegeben. Sie erwarten nun Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Zu Schäden an einem Zug kam es damals nicht, da der Reifen im Bahnhof Süderbrarup vom Triebfahrzeugführer vor Wiederanfahrt erkannt und aus dem Weg geräumt wurde.