Weiterhin Einschränkungen im Bahnverkehr – Arbeiten vielerorts durch extreme Witterung behindert

| Foto: Imago / Jochen Eckel |


Strenger Frost, Schneeverwehungen und regional starker Neuschnee sorgen weiterhin für Verzögerungen und teils neue Einschränkungen im Bahnverkehr.

Wie die Deutsche Bahn am Mittwochmorgen mitteilte, müssen Bahnreisende auch „heute und in den nächsten Tagen“ in vielen Teilen des Landes witterungsbedingt mit erheblichen Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr rechnen.

Laut einer Bahnsprecherin sei das Unternehmen „unter hohem Personal- und Materialaufwand“ dabei, Schritt für Schritt auf immer mehr Verbindungen den Zugverkehr wieder aufzunehmen. Vor allem im Großraum Halle und einigen anderen Regionen müssten noch immer enorme Schneemassen wegtransportiert werden. Auch komme es vielerorts bei der Zugbereitstellung zu Einschränkungen und Verzögerungen. Grund seien die großen Schneemengen und teils nach Eisregen eingefrorene Fahrzeuge.


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DB-Angaben zufolge laufe der Fernverkehr auf vielen vom Unwetter betroffenen Strecken schrittweise wieder an. Auf den Ost-West-Verbindungen gebe es ein eingeschränktes Angebot und zum Teil deutliche Verspätungen. Gleiches gelte auch für die Nord-Süd-Verbindungen.

Weiter teilte die Deutsche Bahn mit, dass es im Regionalverkehr noch zu großen Einschränkungen im Harz-Weser-Netz und in Teilen von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt komme. Im Raum Hannover, in Bremen/Osnabrück und im nördlichen NRW könnten hingegen heute schrittweise mehr Verkehre wieder aufgenommen werden.


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Die bestehende Kulanzregelung, die bereits seit Samstag gilt, war am Dienstag erneut ausgeweitet worden. Bahnreisende mit Fernverkehrstickets im Zeitraum vom 6. bis 10. Februar können diese bis einschließlich sieben Tage nach Störungsende entweder flexibel nutzen oder kostenfrei stornieren. Auch Sitzplatzreservierungen können kostenfrei umgetauscht werden.