Bahnverkehr durch Kälteeinbruch weiterhin beeinträchtigt

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Der Kälteeinbruch mit Temperaturen von örtlich bis zu -20 Grad Celsius beeinträchtigt weiterhin den Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn.

„Durch die extreme Witterung werden Fahrzeuge und Teile der Infrastruktur wie Weichen und Oberleitungen im besonderen Maße beansprucht“, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Dies führe auch heute und in den nächsten Tagen zu Behinderungen im Bahnverkehr, auch wenn schrittweise weitere Verbindungen wieder aufgenommen würden, hieß es. Unterdessen liefen die Räumarbeiten weiter auf Hochtouren.

DB-Angaben zufolge läuft der Fernverkehr auf vielen vom Unwetter betroffenen Strecken weiter an. Auf den Ost-West-Verbindungen gebe es ein „eingeschränktes, aber stabiles Angebot.“ Auch zwischen Nord und Süd verkehren laut der Bahn wieder mehr Züge. Seit heute Morgen verkehrt zudem wieder der grenzüberschreitende Verkehr in die Niederlande. Deutliche Verspätungen und auch Zugausfälle seien aber weiterhin möglich.


Zu großen Einschränkungen kommt es noch immer im Harz-Weser-Netz und in Teilen von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Im nördlichen NRW hingegen seien wieder mehr Verkehre unterwegs.

Kulanzregelung: Bahnreisende mit Fernverkehrstickets im Zeitraum vom 6. bis 11. Februar können diese bis einschließlich sieben Tage nach Störungsende entweder flexibel nutzen oder kostenfrei stornieren. Auch Sitzplatzreservierungen können kostenfrei umgetauscht werden.