Österreich schickt Lok zum „Europäischen Jahr der Schiene“ auf Reisen

| Foto: ÖBB / Scheiblecker |


Passend zum Europäischen Jahr der Schiene haben die Europäische Kommission, die ÖBB und das Klimaschutzministerium Österreichs eine Lok in neuem EU-Design auf Reisen geschickt.

2021 wurde von der EU zum Europäischen Jahr der Schiene erklärt. Ziel ist es, den Umstieg auf die Bahn als sicheres und nachhaltiges Verkehrsmittel zu fördern. Aus diesem Anlass hieß es am Donnerstag am Wiener Hauptbahnhof: „Bahn frei für die neue EU-Lok“. Sie wurde gemeinsam von Österreichs Klimaschutzministerin Leonore Gewessler, Martin Selmayr, Botschafter der Europäischen Kommission in Österreich, und ÖBB CEO Andreas Matthä feierlich eingeweiht.

Die rund 10.000 PS starke EU-Lok soll ab sofort als Botschafterin des Europäischen Jahrs der Schiene in Österreich und den Nachbarländern unterwegs sein. „Der Verkehr ist unser Sorgenkind im Klimaschutz. Darum investieren wir heute so viel Geld in den Ausbau der Bahn-Infrastruktur in Österreich wie nie zuvor“, sagte Ministerin Gewessler. „Im Kampf gegen die Klimakrise braucht es aber auch starke Partner wie die ÖBB und den Rückenwind der gesamten EU.“ Selmayr fügt hinzu: „Die EU-Lok zeigt symbolisch, dass wir startklar sind, um jetzt Zug in die Vision eines starken, ökologischen und weltoffenen Kontinents zu bringen.“ Auch für ÖBB-Chef Matthä sei das Europäische Jahr der Schiene ein wichtiges Zeichen für ein klimafreundliches Europa. „Damit wir die Klimaziele erreichen können, braucht die EU mehr Bahn, aber die Bahn braucht auch mehr Europa, um künftig schneller, digitaler und effizienter zu werden. Einen Zug durch Europa zu fahren, muss so einfach werden wie einen Lkw“, so Matthä.